Hilfe & FAQ

FAQ

Was ist eine Zinsanpassung?

Es wird geprüft, ob Ihr Zinssatz korrekt an die Leitzinsen der EU angepasst wurde.

Warum sollte ich eine Zinsanpassung durchführen?

Viele Banken führen die Zinsanpassung nicht korrekt durch, wobei erhebliche Schäden für Privathaushalte sowie Unternehmen entstehen können. Auf unserer Seite können Sie Ihren Zins korrekt anpassen.

Welche Daten brauche ich für die Berechnung?

Sie brauchen einen Kontoauszug oder Datenblatt, mit den Daten der Zinsanpassung Ihrer Bank.

Die wichtigen Daten sind:

  • Datum des Kontoauszuges
  • Sollzinssatz des Kontoauszuges
  • Datum der Anpassung des Sollzinssatzes. Ist es das Monats bzw. Quartalsultimo, muss in das Kästchen „zum Monatsende“ markiert werden.
  • Die gebotene Sollzinsanpassung, ab welcher Änderung des Leitzinssatzes die Bank Ihren Zinssatz ändert z.B. 0,2%. Bei einer direkten Weitergabe ist 0 anzugeben.
  • Das Datum bis zu dem die Berechnung laufen soll (aktuelles Datum)
  • Den Zinssatz des Enddatums der Berechnung.
  • Die Feiertagsklausel, hier ist zu entnehmen, wie es sich mit dem Datum der Anpassung verhält, falls dieses auf einen Feiertag fällt. Meist ist dies der nächste Werktag. Hier müssen Sie im Dropdown-Menu „vor“ auswählen, falls der vorherige Werktag genommen wird muss „zurück“ ausgewählt werden.
  • Die Rundung, die bei Zinsanpassung Ihrer Bank vorgenommen wird. Ist hier nichts angegeben oder angeführt, dass eine direkte Weitergabe erfolgt bleibt der Wert 0,001 stehen. Falls ein anderer Wert vorliegt, tragen Sie diesen bitte ein.

Wie bekomme ich die nötigen Daten?

Manche Banken haben alle diese Daten auf Ihren Kontoauszügen gekennzeichnet bzw. auf Ihrer Homepage ausgewiesen. Sind keine Daten vorhanden, müssen Sie diese bei Ihrer Bank anfragen/anfordern.

Banken haben eine 10 jährige Archivierungspflicht, somit können Sie auch ältere Kontoauszüge anfordern, hierbei können allerdings extra Kosten der Bank entstehen.

Wie kann ich meinen Schaden geltend machen?

Folgende Möglichkeiten bieten sich zur weiteren Vorgehensweise nach der durchgeführten Zinsanpassung an:

  • Sie können das Pdf und eine formale Beschwerde an Ihre Bank schicken und eine Zinsanpassung anfordern.
  • Sie können damit zum Verbraucherschutz und um weitere Hilfe beten.
  • Sie können damit zu Ihrem Anwalt und weitere Schritte besprechen. Wir helfen gerne bei der Auswahl. Kontaktformular.
  • Sie können einen Kreditsachverständigen kontaktieren, um weitere Schritte zu besprechen.Wir helfen gerne bei der Auswahl. Kontaktformular.

 

Hilfe

Abschlussdatum:

Ist ein optionales Feld, indem Sie das Datum der Kontoeröffnung bzw. des Darlehensbeginn angeben können.

Erste offizielles Anpassungsdatum:

Hier ist das erste Anpassungsdatum einer Periode anzugeben, was sehr wichtig ist für Rechnung startet. Am besten auch hier die erste Anpassung seit Kontoeröffnung. (s. Kontoauszug Ausschnitt)

Falls Sie nun im Januar Ihr Konto eröffnet hätten wäre am 5. Februar.

Aktuelles Datum:

Die Begrenzung der Berechnung, d.h. das Datum an dem die Zinsanpassung beendet wird. In den meisten Fällen, ist es das aktuelle Datum.

Sollzinsanpassung:

Zinsänderungen müssen stets nachvollziehbar sein. Banken sind verpflichtet den Sollzinssatz an den Veränderungen eines Referenzzinssatzes orientiert zu überprüfen. Als Referenzzinssatz gibt es keinen gesetzlich geregelten Zinssatz. Je nach Bank wird dies erst ab einer bestimmten Änderung des Referenzzinssatzes durchgeführt, zum Beispiel ab einer Änderung von 0,10 Prozentpunkten.

Rundung:

Viele Banken runden Sollzinsanpassungen in 0,125 oder 0,25 Schritten. Jedoch ist oft auch eine direkte Weitergabe gegeben, was hier einem Wert von 0,001 entspricht.

Startzins:

Der Zinssatz mit dem die Berechnung startet. Am besten den Zinssatz der Kontoeröffnung.

Aktueller Zinssatz Bank:

Ist der Zinssatz auf dem letzten Kontoauszug.

Zinssatz nach Anpassung:

Dies ist der Zinssatz, der aufgrund:

  • des Referenzzinssatzes
  • des Intervalls
  • des Anpassungsdatums
  • der Rundung

berechnet wurde.

Zinsdifferenz:

Die Differenz zwischen aktuellen Zinssatz Bank und dem berechneten Zinssatz nach Anpassung.

Referenzzinssatz:

Der Zinssatz der als Bezugsgröße bestimmt wie sich die Zinssätze der Banken zu verhalten haben. Wenn der jeweilige Referenzzinssatz sinkt oder steigt muss auch der direkte Zins der Bank sinken bzw. steigen.

Anpassungsintervall:

Der Zeitabstand der zwischen zwei Sollzinsanpassung liegt. Bei vielen Banken wird jedes Quartal einmal angepasst.

Feiertagsregelung:

Hier wird geregelt wie es sich die Anpassung verhält, wenn das Anpassungsdatum auf einen Feiertag fällt. Es wird entweder der vorherige oder der nächste Geschäftstag als Anpassungsdatum gewählt. Dies können Sie auch Ihrem Kontoauszug entnehmen.

Sollzins:

Eine Art des Kreditzinses, der bei Giro- und Kontokorrentkonten angewendet wird.

Geduldete Überziehung:

Eine geduldete Überziehung steht im Zusammenhang mit dem Giro- und Kontokorrentkonto, dies kommt erst dann zum Einsatz, wenn der Kunde mehr Geld in Anspruch nimmt, als es die Vereinbarung über den Dispositionskredit vorsieht. Lässt die Bank dem Kunden eine Überschreitung des Kreditrahmens zu, ist dies die „geduldete Überziehung“. Auf Kontoauszügen wird Ihnen teilweise nur die geduldete Überziehung mitgeteilt, hier müssen Sie bei Ihrer Bank nachfragen, welche Differenz zum Sollzins besteht.

Anpassungsdatum:

Das festgelegte Datum, an dem je nach Intervall die Anpassung durchgeführt wird. Zum Beispiel am 1. jeden Monats.